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Browserless Experience mit Drupal

Das Internet of Things (IoT) ist der größte Innovationsschub seit der Erfindung des World Wide Web: Geräte aller Art werden über das Internet miteinander verbunden und können so durch koordiniertes Arbeiten völlig neue Automatisierungsziele erreichbar machen. 

Der Trend zum Internet of Things (IoT) nimmt stetig an Fahrt auf: Laut einer aktuellen Prognose des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner werden im Jahr 2017 weltweit 8,4 Milliarden vernetzte Dinge verwendet werden – das entspricht einem Anstieg von 31 Prozent gegenüber 2016. Im Jahr 2020, so die Gartner-Prognose, wird die Anzahl auf 20,4 Milliarden vernetzte Dinge ansteigen.  Da so ziemlich jeder Gegenstand, vom Kühlschrank bis zur Zahnbürste, problemlos online gebracht werden kann, entwickelt sich Connectivity immer mehr zu dem zentralen Treiber der digitalen Transformation.

Das Spektrum der auf dieser Basis vorstellbaren IoT-Anwendungsszenarien ist breit: Digitale Fabriken sollen effizienter und umweltschonender produzieren, autonomes Fahren könnte Unfallraten drastisch reduzieren sowie Verkehrsströme vorausschauend steuern und Innovationen im Gesundheitswesen erkennen Krankheiten bereits vor deren Ausbruch. Auch für den Einzelhandel bietet die zunehmende Digitalisierung des Ladengeschäfts und die mögliche Vernetzung von Gegenständen untereinander sowie mit dem Nutzer, beispielsweise durch Mehrwertservices in den Apps der Händler, spannende Chancen und ein riesiges Innovationspotenzial.

Top Trend - Wearables

Eines der Top Trends der digitalen Transformation in diesem Bereich sind die sogenannten „Wearables“, die auch als nächste Evolutionsstufe der Smartphones gehandelt werden und ein wesentliches Bindeglied zum Internet der Dinge darstellen könnten. Prominente Beispiele sind etwa die Apples iWatch oder Microsoft HoloLens dar, die einen fließenden Übergang zwischen realer und virtueller Welt schaffen.

Experimentiert wird auch schon länger mit der Integration von Sprachassistenten in die Wearables. Dank der Integration des Sparchasisstenten Alexa beispielsweise können Nutzer zahlreiche Sprachbefehle verwenden. Neben Suchanfragen im Internet kann über Alexa beispielsweise der tägliche Fitnessverlauf abgefragt werden. Auch Nachrichtenschlagzeilen kann Alexa auf Anfrage vorlesen oder Dinge aus dem Internet bestellen - unter anderem bei Amazon.

Augmented Reality und Virtual Reality - neue Dimensionen der Realität

Getrieben vom Internet of Things spiegelt auch das steigende Interesse an Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) die insgesamt positive Entwicklung digitaler Technologien wider.

Mit Virtual Reality ist eine lebensechte Umgebung gemeint, die computergeneriert, interaktiv und nichtphysisch ist, jedoch alle physikalischen Eigenschaften der wirklichen Welt besitzt. Die virtuelle Realität kann mit allen Sinnen erfasst werden, während die Wirklichkeit vollständig ausgeblendet wird. Erforderlich sind hierzu technische Anwendungen und Hilfsmittel wie VR-Brillen, mit deren Hilfe die Realität ausgeblendet werden kann. Diese technischen Hilfsmittel ermöglichen es dem Anwender vollkommen in die künstlich generierte Welt eintauchen und innerhalb dieser umfangreiche Interaktionsmöglichkeiten zu nutzen. Dies sorgt für intensives emotionales Erleben.

Im Gegensatz zu VR handelt es sich bei Augmented Reality nicht um eine alternative virtuelle Welt, sondern um eine Erweiterung der bestehenden Wirklichkeit. Von Computern generierte Informationen wie Bilder, Videos und auch Objekte ergänzen die reale Welt sowie die reale Wahrnehmung des Anwenders. Im engeren Sinne ist damit meistens die Einblendung von visuellen Zusatzinformationen oder Objekten auf einem entsprechenden Gerät gemeint, und zwar in Echtzeit.

Die Virtual Reality-Technologie ist für Unternehmen vielseitig einsetzbar. In fast allen Geschäftsmodellen ist eine virtuelle Welt denkbar, um den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten. Manche Online-Händler bieten beispielsweise virtuelle Umkleidekabinen an. Hier können sich die Nutzer mit den Stücken ihrer Wahl in einer 360-Grad-Ansicht betrachten. Auch im Bereich der Einrichtung kann Virtual Reality eine echte Bereicherung sein. Kunden könnten beispielsweise virtuell in ihrer Wohnung Möbel platzieren, die Küche planen, Elektrogeräte beliebig austauschen oder die Frontfarben ändern. Andere Besucher können das virtuelle Einrichten auf einem Bildschirmen mitverfolgen und sich Ideen holen.

Augmented Reality macht dort Sinn, wo die reelle Welt noch sichtbar sein soll und zusätzliche Informationen von Nutzen sein können – die Anwendungsbereiche sind deshalb ebenfalls vielseitig.

So können Arbeiten, die bislang vom PC im Büro aus durchgeführt werden mussten, direkt in der Fertigung erledigt werden. Das reicht von der Analyse der Produktionsdaten über direkte Eingriffe in die Anlagensteuerung bis hin zum zeit- und kostensparenden Remote Helpdesk. Zusatzinformationen zu Produkten, das nächtsgelegene Autohaus oder Sehenswürdigkeiten werden eingeblendet oder aber Informationen einer Website kontextbezogen zum aktuellen Ort des Trägers dargestellt, z.B. die Speisekarte eines Lokals oder der Preis einer Immobilie.

Browserless Experience im Zeitalter von IoT, AR, VR und Co.

Die neuen technische Möglichkeiten führen dazu, dass Informationen zukünftig nicht mehr primär über den Browser, sondern über Technologien wie Wearables oder Internet of Things Anwendungen aufgenommen werden. Dank erweiterbarer „Skills“ können Systeme wie Amazon Echo dazulernen, indem sie Informationen von unterschiedlichsten Systemen aus dem Internet wie einem Content Management System, Applikationen wie einem Kalender etc. abrufen. Und da komplexe Werkzeuge und Dienste für moderne digitale Erfahrungen meist ein Content-Management-System (CMS) als Basis einsetzen, müssen moderne Content Management Systeme im VR-, AR- und IoT-Zeitalter viel mehr können als nur Web-Inhalte verwalten. Sie müssen sich mit allen Inhaltsquellen verbinden lassen — von Wearables bis zu mobilen Apps und Bildschirmen, so dass eine relevante und interaktive Kundenerfahrung entsteht.

Ganzheitliche Erlebnisse mit dem Content Management System Drupal

Mit Drupal existieren bereits heute entsprechende Proof of Concept Anwendungen, um beispielsweise mittels Alexa Informationen von einer Website abrufen zu können. Das Acquia Labs entwickelte unter Leitung von Preston So ein Alexa-Integrationsmodul, um Alexa mit einer Drupal Plattform zu verbinden und Fragen zu Verkaufsartikeln zu beantworten. Der Nutzer kann beispielsweise den Befehl sprechen: "Alexa, frage im Online Store nach, welche Früchte heute im Verkauf sind.“ Nun würde Alexa den Online Store aufsuchen, die benötigten Informationen in Bezug auf die Fragestellung finden und die passende Antwort mittels Stimme an den User ausliefern. 

Ob Internet of Things, Virtual Reality, Augmented Reality, Smart Homes, Technologien wie Wearbles, klar ist, egal wie man diese Phänomene benennt, Unternehmen müssen in dieser "neuen Welt" ganzheitliche Markenerlebnisse schaffen, um nicht im Wettbewerb mit anderen Marken ins Hintertreffen zu geraten. Mit dem CMS Drupal ist dies bereits heute möglich.

Erfahren Sie, wie das Internet der Dinge auch Ihr Unternehmen optimieren kann

Das Internet der Dinge bietet neue Möglichkeiten für die Kundenbindung, für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie für intelligentere Informationen. Aktuell entwickelt Grasenhiller in Zusammenarbeit mit zeigewas ein Wearable für Industrie 4.0 Anwendungen, welches als Backend Drupal 8 verwenden wird. Und für Sie wird es auch an der Zeit, das IoT für sich zu nutzen.

Erfahren Sie, wie Sie Ihre vorhandenen Technologien besser ausschöpfen können. Finden Sie mit uns heraus, was für Ihr Unternehmen oberste Priorität hat, und setzen Sie es um.